Waldgeist-Tochter Light The Ghost Gruppe-Dritte in Saint-Cloud

Die vierjährige Waldgeist-Tochter Light The Ghost lief bei ihrem Saisoneinstand in Saint-Cloud im Prix Allez France (Gr.III) auf den dritten Platz. Die im Vorjahr im Prix de Flore bereits als Gruppe III-Siegerin profilierte Light The Ghost ist eine Tochter der in Deutschland Listen- und in Frankreich Gruppeplatzierten Sea The Stars-Stute Light The Stars, so dass Light The Ghost über Waldgeists Vater Galileo und dessen Halbbruder Sea The Stars 3×3 auf die Arc-Siegerin und Ausnahme-Mutterstute Urban Sea als beste Tochter der so einflussreichen Schlenderhaner Lombard-Stute Allegretta ingezogen ist. Die nächste Mutter ist die zweijährige Gruppe III-Siegerin Lady Vettori, die vor allem auch für den klassischen Sieger und Champion-Deckhengst Lope de Vega verantwortlich zeichnet.

Der seit dem Vorjahr im Gestüt Lümzen beheimatete Fuchshengst Waldgeist ist ein Galileo-Sohn und wurde zwei- bis fünfjährig erfolgreich und hart geprüft und war bereits zweijährig als Gruppe I-Sieger profiliert. Acht seiner neun Gesamtsiege kamen auf Gruppe-Level zustande, neben dem Sieg im Criterium de Saint-Cloud als Youngster sind dei weiteren Top-Erfolge im Prix de l’Arc de Triomphe über die Ausnahmestute Enable sowie im Grand Prix de Saint-Cloud und im Prix Ganay gesondert zu erwähnen. Dazu kommen noch fünf Gruppe-Platzierungen, darunter ein zweiter Platz im Prix du Jockey Club, dem französischen Derby.

Waldgeist (Decktaxe: 6.000 Euro) hat jetzt vier Jahrgänge im rennfähigen Alter und hatte 2025 eine sehr gute Saison mit über einer Million Euro Gewuinnsumme. An der Spitze seiner Nachkommen stehen die im Vorjahr als Gruppesieger profilierten Furthur und Light The Ghost, letztere mit einer 3×3 Inzucht auf Galileos Mutter Urban Sea, sowie die Listensieger Floresta, die aus einer Enkelin der Ammerländer Klassestute Borgia stammende Forest Fairy, May It Be und Waldora sowie die doppelte klassische Siegerin in Ungarn Mammasita

Waldgeist ist einer von 104 Gruppe I-Siegern des 2021 abgetretenen Ausnahme-Vererbers Galileo, dem als Deckhengst besten Sohn des Champion-Vererbers Sadler’s Wells, der wiederum neben Danzig, Storm Bird und Nijinsky den wichtigsten Sohn der Vererberlegende Northern Dancer darstellt. Northern Dancers Vater Nearctic wurde in utero mit seiner von Hyperion stammenden Mutter Lady Angela nach Kanada importiert, während Northern Dancers Mutter Natalma als Native Dancer-Tochter der Stammstute Almahmoud als Tochter des brillanten Blenheim-Hengstes Mahmoud ausgewiesen ist. Northern Dancers Pedigree verband damit die führenden Hengstlinien von Nearco und Native Dancer, der kleine Hengst war bis ins hohe Alter ein Ausbund an Vigour und Kraft mit einer ungemein starken Leistungsbereitschaft, alles Faktoren, die zu seinem phänomenalen Erfolg als Vererber beigetragen haben.

Waldgeists Mutter Waldlerche ist im Prix Penelope als Gruppe III-Siegerin bewährt und einer von insgesamt 67 Gruppesiegern ihres Vaters Monsun, der inzwischen als Mutterstuten-Vererber bei 18 Gruppe I-Siegern steht. Waldlerche lieferte mit der von dem Galileo-Sohn New Approach stammenden Waldlied und dem Kingman-Sohn Waldkönig zwei weitere Gruppesieger. Die nächste Mutter ist die in den damals noch zur Gruppe II zählenden Falmouth Stakes zweitplatzierte Mark of Esteem-Stute Waldmark, deren Erzeuger die englischen 2000 Guineas gewann und als Darshaan-Sohn interessiert. Waldmark brachte vor allem auch den von dem Sadler’s Wells-Sohn Montjeu stammenden English S. Leger-Sieger und erfolgreichen National Hunt-Beschäler Masked Marvel sowie die von dem Monsun-Hengst Manduro gezogene, mehrfache Stakes-Mutter Bright Beacon.