Am Sonntag stand der erste Klassiker in diesem Jahr für die Hengste in Frankreich an. Und hier sollte es nun auch den ersten und sehr wichtigen Gruppe I-Treffer für Sea The Moon in Frankreich geben. Der dreijährige Sea The Moon-Sohn Rayif setzte seine Siegesserie fort und gewann in ParisLongchamp die Emirates Poule d’Essai des Poulains. Der bereits zweijährig als Gruppe III-Sieger bewährte Rayif avancierte damit zum sechsten Gruppe I- und dritten klassischen Sieger für seinen Vater.
Der Fuchshengst ist ein Sohn der Listenplatzierten Holy Roman Emperor-Stute Rayisa, die auch für die auch für die am gleichen Tag im Prix de Saint-Georges als Gruppe III-Siegerin profilierte Blue Point-Tochter Rayevka verantwortlich zeichnet. Die nächste Mutter ist die Selkirk-Stute Rayka, die auch die Gruppe III-Siegerin Rehana brachte und selbst als Enkelin der in den Royal Whip Stakes (Gr.III) erfolgreichen und im Irish St. Leger (Gr.I) zweitplatzierten Dancing Brave-Stute Rayseka empfohlen ist.
Der zweifache Champion-Deckhengst Sea The Moon ((Decktaxe: GBP 20.000)) stellt an der Spitze seiner besten Nachkommen nunmehr 21 Gruppesieger, davon sind sechs als Gruppe I-Sieger bewährt. Im einzelnen sind dies der bei fünf Gruppesiegen vor allem im Deutschen Derby und im Großen Preis von Baden nicht zu schlagende Nachwuchsbeschäler Fantastic Moon, die Diana-Siegerin Muskoka, der drische Poule d’Essai des Poulains-Gewinner Rayif, die in Royal Ascot in den Coronation Stakes als Gruppe I-Siegerin bewährte Alpine Star, der Caulfield Cup-Gewinner Durston und der Münchener Grand Prix-Gewinner und amtierende Galopper des Jahres Assistent. Dazu kommen Champion-Zweijährige und vierfache Gruppesieger Wonderful Moon sowie die ebenfalls mehrfachen Gruppesieger Pretty Tiger, Quest The Moon, die irische Gruppe III-Siegerin Hamariyna, die Prix du Pin-Siegerin Sagamiyra, die Diana-Trial-Gewinnerin Kassada, die talentierte Sea The Boss, die in Irland bzw. den USA erfolgreichen Term of Endearment und Selenaia, der überlegene Ratibor-Rennen-Gewinner Wonderful Boy, der norwegische Gruppe III- und Triple Crown-Sieger Privilegiado, der wie Fantastic Moon im Preis des Winterfavoriten erfolgreiche Noble Moon sowie Favorite Moon nochmal in Australien und sechzehn weitere Listensieger.
Der aus der eigenen Zucht stammende Görlsdorfer Sea The Stars-Sohn Sea The Moon triumphierte 2014 in höchst überlegener Manier im Deutschen Derby und wurde 2015 im englischen Lanwades Stud von Kirsten Rausing als Deckhengst aufgestellt. Sein Vater hat sich inzwischen als Top-Vererber erwiesen und ist ein Halbbruder des Ausnahme-Vererbers Galileo.
Sea The Moon entstammt dem ersten Jahrgang seines Vaters, einem selbst als Top-Beschäler bewährten Halbbruder des Ausnahme-Vererbers Galileo. Seine Mutter Sanwa hat den deutschen Ausnahme-Vererber Monsun zum Vater, der inzwischen 16 Gruppe I-Sieger als Mutterstuten-Vererber stellte. Sanwa ist eine rechte Schwester der Derby-Sieger Samum und Schiaparelli sowie zu der Diana-Siegerin und Derby-Zweiten Salve Regina, ihrerseits die dritte Mutter der vorjährigen Zukunfts-Rennen-Siegerin Santagada, wobei mit Sortilege, Seismos und Sosie, der wie Sea The Moon von Sea The Stars stammt, weitere Gruppe I-Sieger zu nennen sind.