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Deep Impacts erste Starter sind imponierende Sieger

Er war ein Ausnahmerennpferd in Japan und ein Publikumsmagnet. Deep Impact – ein Name ist Programm. Er war in ganz Japan gut bekannt und der Liebling der Massen, die auf die Rennbahnen strömten um den „Star-Galopper“ wieder einmal gewinnen zu sehen. In 2007 wurde er auf der Shadai Farm als Deckhengst aufgestellt. Seine Decktaxe wurde auf neun Millionen Yen festgelegt und er bekam nur die besten Stuten zugeführt. Auch im Gestüt verlor der Hengst nichts von seiner Popularität, im Sommer zählt man auf der Shadai Farm bis zu 400 Besucher für Deep Impact. Seine ersten Fohlen und Jährlinge erzielten Höchstpreise und stehen nun vor ihrer ersten Bewährungsprobe. Und die haben die ersten beiden Deep Impact-Nachkommen sehr eindrucksvoll gemeistert, denn der zweijährige Hengst Hiraboku und die gleichaltrige Silent Sou waren als erster Starter für ihren berühmten Vater auch gleich überlegene Sieger.

Der 2002 gezogene Deep Impact machte seinem Namen alle Ehre und erwies sich als wahres Ausnahmepferd in seiner Heimat. In 2005 gewann er die Triple Crown und wurde zum Champion-Dreijährigen sowie Pferd des Jahres gekürt, diesen Titel hatte er auch ein Jahr später inne. Insgesamt umfasst die Karriere des Sunday Silence-Sohnes 14 Starts aus denen er zwölf Mal als Sieger zur Waage zurückkehrte, davon sieben Mal auf oberstem Level. Seine Gesamtgewinnsumme beläuft sich auf knapp anderthalb Milliarden Yen was 12,8 Millionen US-Dollar entspricht. Der von der japanischen Northern Farm gezogene Deep Impact darf als der absolut beste Nachkomme des japanischen Stammhengstes Sunday Silence bezeichnet werden und entstammt dessen vorletztem Jahrgang. Der Halo-Sohn Sunday Silence lieferte sich dreijährig im Jahr 1989 mehrere packende Zweikämpfe mit Easy Goer, wobei Sunday Silence im Kentucky Derby, den Preakness Stakes, im Santa Anita Derby und im Breeders‘ Cup Classic die Nase vorn behielt. Insgesamt kam er sieben Mal auf Gruppe-Ebene zum Zuge, darunter sechs Mal in bester Gesellschaft. Nun sollte man meinen, dass ein solcher Hengst in den USA doch sicher sehr gefragt sein würde, aber weit gefehlt, kein Gestüt wollte Sunday Silence aufstellen. Da erwarb Mitbesitzer Zenya Yoshida kurzerhand die anderen Anteile und stellte Sunday Silence auf seiner Shadai Farm auf. Dort hatte der Northern Dancer-Sohn Northern Taste bisher die japanische Zucht dominiert, und nun stand sein Nachfolger bereit.Man kann Sunday Silence in seiner Vererberkraft mit Northern Dancer für die nördliche Hemisphäre bzw. Sir Tristram für die südliche Hemisphäre vergleichen. Er wurde 1991 aufgestellt und war von 1995 bis einschließlich 2006 Champion-Deckhengst in Japan. Seine Nachkommen haben bis heute über 70 Milliarden Yen zusammengaloppiert, er stellte über 160 Stakes-Sieger von denen 46 als Gruppe I-Sieger bewährt sind. Neben Deep Impact sind seine besten Nachkommen die Champions und klassischen Sieger Dance Partner, Marvellous Sunday, Fuji Kiseki, Dance In The Dark, der aus der Schwarzgold-Linie stammenden Manhattan Cafe, Stinger, Stay Gold, Peace Of World, Zenno Rob Roy, Still In Love, Neo Universe, Air Shakur, Cheers Grace, Genuine, To The Victory, Mejiro Baily, Bubble Gum Fellow, Admire Groove, Believe und Durandal. Seine bisher besten Söhne in der Zucht sind die inzwischen selbst als Top-Vererber bewährten Fuji Kiseki, Zenno Rob Roy, Marvellous Sunday und ganz besonders Bubble Gum Fellow. Deep Impact ist ein Sohn der hierzulande als Siegerin im Aral-Pokal bekannten Alzao-Stute Wind In her Hair, die über ihre Arazi-Tochter Glint In Her Eye auch als Großmutter des mehrfachen Gruppesiegers Jeremy zeichnet. Wind In Her Hair wurde aus der Busted-Stute Burghclere gezogen, ihrerseits eine Tochter der 1974 in den English 1000 Guineas und dem Prix de Diane nicht zu schlagenden Championstute Highclere, die auch Zweite in den King George VI & Queen Elizabeth Diamond Stakes zu werden vermochte. Highclere war der ganz große Treffer für Königin Elizabeth als Züchterin und Besitzerin, die Stute erwies sich auch als sehr gute Mutterstute und lieferte ferner den dreifachen Gruppesieger Milford (v. Mill Reef) sowie die von dem Busted-Sohn Bustino stammende Height Of Fashion, die zweijährig die Hoover Ascot Fillies‘ Mile sowie die May Hill Stakes gewann und dreijährig die Princess of Wales‘ Stakes für sich entscheiden konnte. Height Of Fashion kann bis dato zehn individuelle Gruppesieger in ihrer direkten und indirekten Nachzucht vorweisen, allen voran den Epsom Derby-Gewinner Nashwan und den Spitzen-Steher Unfuwain, beides auch hochbewährte Deckhengste sowie den ebenfalls als Gruppe I-Sieger bewährten Gulch-Sohn Nayef, der ebenfalls als Vererber sehr gut eingeschlagen ist und die vorjährige English 1000 Guineas-Siegerin Ghanaati. Nicht ungenannt bleiben sollte die von dem Mill Reef-Sohn Shirley Heights stammende Highbrow, die als Mutter des mehrfachen Gruppesiegers Blueprint (v. Generous) zeichnet. Es handelt sich hierbei um die Linie der von Hyperion aus der Friar Marcus-Stute Feola stammenden Hypericum aus deren Linie auch heute noch regelmäßig klassische und Gruppesieger hervorgehen.

 

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